Opernhaus Oslo, Radisson SAS Hochhaus
in Oslo, Festung Akershus, Det Kongelige Slott, Munch Museum, Aker Brygge, Karl
Johans Gate, Domkirche
24.7. Ekshärad – Torsby – Kongsvinger – Kløfta – Oslo 210 km
Gegen 9 Uhr werden wir durch lautes Poltern geweckt. Es
versuchen mindestens 50 Leute gleichzeitig ihre Flösse zu bauen. Die meisten
Familien haben ihre Kinder dabei, es ist eine Riesen Gaudi. Man knotet immer 2
Flösse hinter einander, auf einem sitzt man und auf dem anderen sind in Kisten
verstaut die Sachen. Ein Floss hat eine Größe von ca. 3 x 3 m.
Die beiden Familien sind gerade beim
zusammenknoten der ersten Lage, wenn auch dann noch die 2. Lage verknotet
ist, sollte es so aussehen..
Wir machen uns langsam auf den Weg und hoffen, unterwegs noch ein gutes
Brunchangebot zu sehen. Leider sind wir zu spät, darum entschließen wir uns
zum Chinesen essen zu gehen. Hier gibt es ein Menüangebot für 12 Euro, das
Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Cola und Kaffee satt enthält.
Blick von Ski-Schanze in Oslo Gegen 19 Uhr gab es einen
einstündigen Sommerregen. Mit Zelten sollte es also an diesem letzten Abend
nichts mehr werden und die Hotelpreise in Oslo überstiegen unser Budget bei
weitem. Also entschieden wir uns, diese Nacht im Auto zu schlafen. Wir hielten
direkt an einem Aussichtspunkt, von dem wir den Oslofjord überblicken konnten.


Nachdem wir uns nun den Bauch vollgeschlagen hatten, ging es weiter. Da wir
erst am nächsten Tag an der Fähre in Oslo seien mussten, wollten wir unseren
Tagesstopp in Kongsvinger machen. Der Ort war uns aber zu klein und wir
fuhren weiter bis Oslo. Gegen 16 Uhr hatte uns Norwegen wieder. Stadtmaut 20
Kronen, netter Empfang.
Wir fuhren gleich hoch zur Holmenkollen Schanze, muss man ja noch mal
besuchen bevor sie umgebaut wird.



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25.7. Oslo 10 km (und einige zu Fuß)
Unser letzter Tag in Norwegen hat begonnen. Gegen 9.30 Uhr gibt
es Frühstück. Eine große Kanne Kaffee und `ne Menge leckerer Schoko Cookies. Wir
fahren runter in die Stadt lassen unser Auto dort auf einem Parkplatz stehen,
besuchen bei 25 Grad den Park Vigeland.
Restaurants am Hafen und Rathaus von Oslo (Oslo
rådhus) Am Strand, so wie dieser Abschnitt des Hafens, heißt
haben wir uns noch ein bisschen gesonnt, bevor es zurück zum Auto ging. Wir
waren gut 2 Stunden zu früh an der Fähre, also auch dort die Stühle
ausgepackt und noch ein wenig Sonne getankt. Auf der Überfahrt ( 12 Stunden) war es dann noch stark windig, so das die
Fähre ganz schön schaukelte. Aber nach 2 Bierchen und einem richtigen Bett
schliefen wir doch recht schnell ein.
26.7. Frederikshavn – Berlin 820
km
Um 7 Uhr wurden wir durch eine charmante Ansage aus unseren Träumen gerissen. In
einer Stunde wird das Schiff Frederikshavn erreichen. Takk. Kurz nach acht Uhr
früh geht’s dann von der Fähre. Das Thermometer zeigt 19 Grad und es ist ein
wenig bedeckt im Staate Dänemark. Nach ca. einer Stunde Fahrt suchten wir uns
einen Rastplatz.
Hier gab es dann ein süßes und herzhaftes Frühstück. Von der Nutellastulle und
feinster Konfitüre über Schinken bis hin zum frisch gekochten Kaffee vom
Gaskocher und mehrere schwedische Frühstückseier.


Oslo mit Vigelandspark mitten in der Stadt
Fast 200 Skulpturen stehen im Park. Hier die 14 Meter hohe berühmte Säule
(Monolith) mit über 100 verschlungenen Menschen.


Wir haben noch viel Zeit bis unsere Fähre um 20 Uhr den Hafen verlässt und
so entscheiden wir uns noch hinunter zum Hafen zu spazieren und somit den
Stadtbummel abzurunden. Vorbei am Königspalast und auf der Hauptstraße in
Richtung Parlament gibt es viel Schönes zu entdecken.


Königliche Schloss (Det Kongelige Slott) am
Ende der Karl Johansgate Flaniermeile, und Frogner Park


Oslos berühmte Gebäude in Hafennähe: links
Parlament (Storting / Stortinget), rechts Nobel Friedenszentrum (Nobelpreis Verleihung)


Dann kam die Color Festival, mittlerweile waren auch schon sehr viele Autos
da, die alle mit wollten. Etwas außergewöhnlich für einen Mittwoch, aber in
Dänemark und Norwegen waren wohl schon Ferien. Als wir auf der Fähre waren,
ging es erst einmal unter die Dusche.
Abendstimmung Sonnenuntergang an Deck der Color Line Schiffe


Alternativ kann man auch von Oslo weiter fahren über die etwa 700 Meter
lange neue Svinesundbrücke, die höchste Brücke Europas, die Schweden und
Norwegen seit 2005 verbindet. Entlang der schwedischen Westküste bis nach
Göteborg zum Fährhafen. Dort dann die Fähre Goeteborg-Kiel nutzen.
Gut gestärkt ging es dann weiter. Das Wetter wurde immer besser. Als wir die
deutsche Grenze passieren, sind schon 28 Grad.
Gegen 16.30 Uhr ist unsere Skandinavien Tour beendet. Wir fuhren mehr als 8200
km durch ein traumhaftes Reiseland.
Fazit:
Obwohl wir schon so oft in Norwegen waren, war es auch dieses Mal ein
unvergesslicher Urlaub. Für uns steht fest, von den Skandinavischen Ländern ist
Norwegen die Nummer eins. Man kann es im Sommer und im Winter besuchen. Schweden
dagegen ist im Winter wohl sehenswerter. Snowmobil und Langlaufbegeisterung
voraus gesetzt. Für Finnland gilt wohl das selbe, im Sommer gibt es an den
vielen Seen einfach zu viele Mücken.
Wir haben in den gut 3 Wochen viel gesehen, aber das größte fehlt noch, das
Polarlicht.
Bis bald Norge, dann irgendwann im Winter!
Tag
10,11+12
Tag
13,14+15
Tag
16,17+18
Tag
19,20+21
Tag
22,23+24