Tal der Vefsna, Fauske Marmorbrüche, Polarkreiscenter überqueren, Landschaft Nordland, Namdalen, See Snasavatnet, Ort Levanger mit vielen alten Holzhäuschen,
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5.Tag: Molde - Atlantikstraße - Kristiansund -Trondheim - Region Fosen 312 km
Abfahrt gegen 10 Uhr bei sonnigen 20 Grad. Wir fahren über die Atlantikstraße.
Die Atlantikstraße (norwegisch (Bokmål)
Atlanterhavsveien) ist ein Abschnitt der
norwegischen
Reichsstraße 64 und liegt im
Fylke
Møre og
Romsdal, zwischen
Molde und
Kristiansund.
Genau genommen umfasst die Atlantikstraße einen 8274 Meter langen Abschnitt
zwischen Vevang in der Kommune
Eide und dem auf
einer Insel gelegenen Kårvåg in der Kommune
Averøy. Durch
ihren Verlauf mit acht Brücken über mehrere kleine Inseln ist sie eine
Touristenattraktion, auch Einheimische fahren gerne zum Angeln dorthin.
Da die Atlantikstraße genau am Ausgang eines
Fjord liegt,
treten bei Tidenwechsel zwischen den einzelnen, kleinen Inseln, über die die
Atlantikstraße führt, gewaltige Strömungen auf, weswegen alle Angelplätze und
Aussichtsplattformen mit Absperrungen gesichert sind, um Unfälle zu vermeiden.
Baubeginn war am 1. August 1983; die Straße wurde am 7. Juli 1989 eröffnet und
ersetzt eine Fährverbindung, die auf einer ähnlichen Route verlief. Der Bau
kostete 122 Millionen norwegische Kronen (1989), daher war die Straße nach der
Eröffnung zehn Jahre lang mautpflichtig.
Am 27. September 2005 wurde die Atlantikstraße zum „norwegischen Bauwerk des
Jahrhunderts“ erklärt. (Quelle: Wikipedia)
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Kurz hinter der Atlantikstraße überschreiten wir die 2000 km Marke. Heute ist Fährentag. Die 1. Fährüberfahrt nehmen wir nach Bremnes (105 NOK), danach wird eine Brückenmaut fällig (94 NOK).
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Kurze Zeit später folgt die 2.Fähre nach Halsa (94 NOK). Gegen 16 Uhr treffen wir in Trondheim ein, der drittgrößten Stadt Norwegens. Es sind noch immer 25 Grad und wir entschließen uns den berühmten und wunderschönen Nidaros Dom zu besuchen.
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Es ist Samstag, Fototag in Norwegen. Die frisch vermählten Paare treffen sich am
Dom zum Fototermin. Es ist üblich, dass man seine Hobbys auch auf seinen
Hochzeitsfotos verewigt. So ist es nicht außergewöhnlich auch im Juli Leute mit
Ski und Wintersportartikeln zu treffen.
Um 17 Uhr stehen wir an der nächsten Fähre, die uns zur 715 bringen soll. Wir
setzen über und machen gleich noch mal einen kurzen Tankstopp bei Kilometer
2250. Weiter geht’s und gegen 19 Uhr finden wir einen Zeltplatz mit ein Paar
Hütten. Ansonsten stehen dort Norweger mit ihren Wohnwagen. Es findet heute eine
große Familienfeier statt und wir mischen uns unkompliziert unter die Gäste,
sitzen in einer gemütlichen Gemeinschaftshütte mit dem Vermieter und einem
deutschen Pärchen und leeren bis 02 Uhr noch ein Paar Flaschen.
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Man kann hier jederzeit sehr gute Hütten (mit Gefriertruhe) mieten für ca. 71.- € am Tag incl. Boot.
6. und 7.Tag: Namsos – Namsen – Mosjøen - Mo i Rana 510 km
Abfahrt gegen 11.30 Uhr uns es sind schon
wieder 22 Grad. Die Sonne knallt. Die nächsten beiden Tage sollen voll dem
angeln gewidmet werden. Endlich kommen wir am wohl bekanntesten Lachsfluss
Norwegens vorbei. Das muss ausgenutzt werden.
Zuvor ein kurzer Stopp an einer schönen Stelle kurz vor Osen. Hier fangen wir
vom Ufer mal schnell 4 Makrelen für den Grill.
Ein Kreuzfahrtschiff der Hapag Lloyd Reederei kommt auch noch vorbei.
Nach ca. 2 Stunden fahren wir weiter, denn wir wollen ja noch
zum Namsen Fluss. Nach langem Suchen finden wir in Seem um 19 Uhr unseren
Angelplatz. Es war gar nicht so einfach, da es seit 5 Wochen nicht geregnet hat,
der Fluß wenig Wasser mit sich führt und dadurch kaum Lachse aufsteigen.
Kein Vermieter ist anzutreffen und so schlagen wir unser Zelt neben 2
Dauercampern (einem Schweden und einem Polen) auf. Kurze Zeit später erscheint
ein erboste Vermieter und erklärt uns, dass er uns hier eigentlich gar nicht
haben wolle! Er steht mehr auf Dauercamper. Wir erklären ihm, dass wir einen
vollen Tag dort angeln wollen und dann wieder weg sind. Mürrisch willigt er
ein. (Der erste unfreundliche Norweger den wir kennen gelernt haben).
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Die Tageskarte kostet hier stolze 600.- NOK (75.-€), der übliche Preis für sehr gute Lachszonen. Der Abschnitt umfasst in etwa 3 km und neben uns fängt dann die Fliegenzone an.
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Wir angeln ab 20 Uhr. Sehen 3 Lachse springen, haben aber
keinen Erfolg. Es fehlen ca. 1,5 Meter Wasser. Wir angeln mit Sluk und Wobbler.
Um 03 Uhr gebe auch ich auf.
Gegen 11 Uhr stehen wir auf. Dann der große Schock, eine große Überraschung. Der
Schwede neben uns, war früh um 8 Uhr an der selben Stelle wie wir zu vor und hat
auf Wurm Erfolg. Ein stolzer 13,1 kg schwerer Lachs! Alter Schwede! Glückwunsch!
Am nächsten Morgen. Wir frühstücken kurz. Bert, der erfolgreiche Lachsangler aus Östersund gibt `nen Kaffee aus, er kommt jedes Jahr zur Lachssaison und bleibt
ca. 3 Monate. Pensionär mit wahrscheinlich ordentlichem Einkommen...
Dann wird noch mal bis 17 Uhr geangelt. Kein Lachs. Kein Erfolg. Und 71 Euro
ärmer. Abfahrt 17.30 Uhr, wir besorgen uns gleich noch ein Brot, welches wir
abends mit Würstchen auf unserem Einweggrill grillen wollen.
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Tordurchfahrt in die neue norwegische Region Nord-Norge.
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Abends finden wir eine recht luxuriöse Schutzhütte mit erstklassigem Grillplatz. Da dort niemand ist, schlagen wir gleich daneben unser Zelt auf und Grillen noch bis ca. 02 Uhr bei herrlichem Sonnenuntergang und leichtem Nieselregen.
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